24 Stunden Übung der Feuerwehren

Heutzutage werden die Freiwilligen Feuerwehren zu den verschiedensten Einsatzarten

im Bereich Brandschutz und technische Hilfeleistung alarmiert. Um die Feuerwehren darauf vorzubereiten wurde dieses Jahr wieder eine 24 Stunden Übung vom Kreis- und Stadtbrandinspektor Harald Albert geplant. Denn Übung macht bekanntlich den Meister und im Ernstfall muss jeder wissen, was er zu tun hat.

Am Freitagabend wurden die teilnehmenden Feuerwehren und das Bayerische Rot Kreuz durch Bürgermeister Thomas Leiner und Kreis- und Stadtbrandinspektor Harald Albert in der Feuerwache Bad Kissingen begrüßt. Thomas Leiner freute sich besonders, dass er eine Gruppe der Feuerwehr Eisenstadt begrüßen konnte, die extra mit einem Löschgruppenfahrzeug aus Eisenstadt nach Bad Kissingen gekommen waren.

Mit den Vorbereitungen zur Übung hatte Harald Albert bereits im Dezember begonnen.

Einladungen der Feuerwehren, Ausarbeitungen von Übungsdarstellungen, suchen von Übungsörtlichkeiten, Erstellen vom Zeitplan usw. Jede teilnehmende Feuerwehr konnte sich mit einem Übungsszenario mit einbringen. Dies waren die Feuerwehren Bad Kissingen mit einem Kellerbrand, einem Zimmerbrand und einem Werkstattbrand, die Feuerwehr Garitz mit

einem Verkehrsunfall, die Feuerwehr Hausen mit Rettung von Personen aus Kanal, die Feuerwehr Nüdlingen mit einem Unfall PKW unter LKW, und die Feuerwehr Oberthulba mit Rettung einer Person aus einem Schacht. Wichtig war, dass jede Feuerwehr in der Lage war, die ihrer gestellten Aufgabe bei der Übung in einer Zeit von max. 60 Minuten abzuarbeiten. Nach jeder Übung erfolgte durch den Stationsverantwortlichen eine Nachbesprechung. Bis zu vier Übungen liefen parallel ab die über die Kreiseinsatzzentrale unter Leitung von Stadtbrandmeister Michael Wolf koordiniert wurden.

Neben der Bad Kissingen Wehr nahmen noch die Feuerwehren aus Aschach, Eisenstadt (Partnerstadt Bad Kissingen), Garitz, Hausen, Nüdlingen, Oberthulba,  Reiterswiesen und das Bayerische Rote Kreuz an den Übungen teil. Damit die Verletzten Darsteller auch realistisch aussahen, wurden sie von Team „Realistische Unfalldarstellung“ der Feuerwehr Bad Kissingen entsprechend geschminkt und zurechtgemacht. Hier wird großer Wert darauf gelegt, dass keine Kinder und Jugendliche als Verletzte mitwirken. An allen Übungsstationen wurden so realistische Schadenslagen dargestellt. Von der Rettung aus Kanal über Keller und Zimmerbrand bis zu Verkehrsunfällen wurde so alles geboten. Auch Kreisbrandrat Benno Metzt war am Samstag gekommen und zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Feuerwehren und den Darstellungen an den Stationen. Die Einsatzbereitschaft der eingesetzten Atemschutzgeräte wurde in der Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Bad Kissingen nach den Übungen wieder hergestellt.

Am Samstagabend trafen sich dann wieder alle zur Abschlussbesprechung in der Feuerwache. Die Resonanz der Teilnehmer war überwiegend positiv und allen hat es gefallen und Spaß gemacht. Die Erfahrung, die hier gesammelt wurde, wird den Einsatzkräften im Einsatz zugutekommen. Den Feuerwehrkameraden aus Österreich hat es auch sehr gefallen und sie meinten, dass sie doch einiges dazulernen konnten.

Insgesamt nahmen rund 130 Personen an der Veranstaltung teil.

Zum Schluss dankte Harald Albert allen Teilnehmern mit den Worten,

Danke dass Ihr eure Freizeit geopfert habt für den Dienst in der Feuerwehr um anderen Menschen die in Not geraten sind zu helfen.

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